Herzinfarkt: Mit einer App vorbeugen oder die Folgen bewältigen

MyTherapy unterstützt Sie bei einem gesunden Lebensstil und hilft, einem Infarkt vorzubeugen

Eine App, mit der Herzinfarkt Patienten ihren Gesundheitszustand protokollieren können

Der Herzinfarkt ist das Schreckgespenst, vor dem viele Menschen Angst haben. Fast jeder kennt immerhin jemanden, der schon einmal einen Herzinfarkt hatte. Dabei ist der Herzinfarkt keine Krankheit, die nur Männer über 60 ereilt. Auch junge Menschen in Ihren 40ern oder sogar in Ihren 30ern können einen Herzinfarkt erleiden. Insgesamt erleiden rund 300.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Im Jahr 2013 sind in Folge dessen 52.000 Menschen verstorben. Ein Herzinfarkt ist ein medizinischer Notfall, der unverzüglich behandelt werden muss, um lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Nach einem Herzinfarkt ändert sich das Leben des Patienten schlagartig. Er wird lebenslang Medikamente (beispielsweise ACE-Hemmer, Betablocker oder Gerinnungshemmer) einnehmen und seinen Lebensstil ändern müssen, um weitere Infarkte zu vermeiden. Regelmäßige Bewegung gehören genauso zur Therapie wie eine gesunde Ernährung und der unbedingte Verzicht auf Zigaretten. Von einen Tag auf den anderen sein Leben umzukrempeln, ist zwar notwendig aber nicht einfach. Apps können eine große Hilfe dabei sein, sich auf sein neues Leben einzustellen und bieten Herzinfarkt-Patienten deshalb eine wertvolle Unterstützung.

Der Herzinfarkt Behandlungsplan als App

Nicht nur ein Blutdrucktagebuch: Diese App deckt die Nachbehandlung von Herzinfarkten voll ab und beugt deren Entstehung vor (kostenlos, iOS, Android)

Die App MyTherapy wurde speziell dafür entwickelt, medizinischen Notfällen wie zum Herzinfarkten vorzubeugen, wenn bereits Risikofaktoren bekannt sind. Die App profitiert von verschiedenen Funktionen, die Patienten dabei helfen, ihre Medikamente zu nehmen, ihren Lebensstil zu verändern und ihr allgemeines Wohlbefinden im Auge zu behalten. Zunächst generiert MyTherapy spezielle Medikamentenerinnerungen. Die Erinnerungen wandeln die erdrückende Herausforderung, welches Medikament in welcher Dosierung zu welcher Zeit einzunehmen ist, in eine einfache Aufgabenliste um. Diese Liste kann täglich ganz einfach abgearbeitet werden. Auch an sportliche Aktivität oder eine gesunde Ernährung, wie die tägliche Dosis Obst und Gemüse, erinnert die App auf Wunsch.

Zusätzlich zu den Erinnerungen enthält MyTherapy auch ein Gesundheitstagebuch. Patienten können das Tagebuch dazu benutzen ihre Symptome oder mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten festzuhalten. Auch für Werte wie Gewicht, Blutdruck, Blutzucker, Cholesterinwerte oder ähnliche Daten bietet das Gesundheitstagebuch Platz. Ihrem Arzt hilft diese Dokumentation ebenfalls. Denn Sie kann ausgedruckt und ihm vorgelegt werden. So ermöglicht es nicht nur Ihnen selbst einen Überblick über den Behandlungsplan, die Wirksamkeit von Medikamenten und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, sondern auch Ihrem Arzt. Auf Basis dieser Daten kann der Arzt entscheiden, ob und wie die Therapie angepasst werden sollte.

Besonders geeignet ist MyTherapy für Patienten mit Herzproblemen, da die App auf Basis von Feedback der Nutzer ständig weiterentwickelt wird. Dadurch ist die App von Benutzern jeden Alters und mit jeglicher Art von Medikation einfach zu bedienen. Sie hilft jedem Patienten das Risiko eines Herzinfarktes zu verringern und gleichzeitig ein Auge auf den Behandlungsfortschritt und die allgemeine Gesundheit zu werfen.

Überblick: Eine App für Herzinfarkt-Patienten

MyTherapy hilft dabei, die Folgen eines Herzinfarkts zu bewältigen und die Herzgesundheit wiederherzustellen. Empfehlenswert für alle Herzinfarkt-Patienten.

  • Dokumentation von Blutdruck, Gewicht etc.
  • Erinnerung an Medikamente wie Betablocker, Gerinnungshemmer und andere
  • Überblick über sportliche Aktivitäten
  • Nicht für Windows-Phone verfügbar

Preis: Kostenlos, keine In-App-Käufe

Nutzer-Bewertung:

Wie entsteht ein Herzinfarkt?

Ein Herzinfarkt ist ein akuter medizinischer Notfall, bei dem die Blutversorgung zum Herzmuskel unterbrochen ist. Er ist auch unter dem Namen Myokardinfarkt (Myokard = Herzmuskel) bekannt. Verschließen sich die Herzkrankgefäße (Koronararterien) durch ein Blutgerinnsel, einen sogenannten Thrombus, sterben nach zwei bis vier Stunden Herzmuskelzellen ab, wenn die Gefäße nicht rechtzeitig wieder geöffnet werden. Der Herzmuskel wird dann nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, woraufhin das Muskelgewebe abstirbt. Die Funktion des Herzens, Blut durch den Körper zu pumpen, wird dadurch bedroht, was den Myokardinfarkt zu einem lebensbedrohlichen Ereignis macht. Der Kreislauf kann zusammenbrechen und es kann zu einem kardiogenen Schockzustand kommen. Auch der plötzliche Herztod durch schwere Herzrhythmusstörungen kann eine Begleiterscheinung des Infarktes sein.

Die koronare Herzkrankheit (KHK) verengt die Gefäße und führt oft zu Herzinfarkten

In den meisten Fällen ist die Arterie, die sich bei einem Herzinfarkt verschließt, bereits vorher verengt. Während wir altern, können die Arterien verkalken, weil sich Cholesterin, Fett und einigen anderen Materialien ablagern, was zu Verengungen führt. Solche Ablagerungen werden auch als Plaques bezeichnet. Diese Arterienverkalkung ist unter dem Namen Arteriosklerose bekannt. Dadurch können sich die Gefäße verengen, was dazu führt, dass weniger Blut durch die Arterien fließt. Können die Koronararterien den Herzmuskel nicht mehr mit ausreichend Blut versorgen – was meist aufgrund einer Arteriosklerose der Fall ist – spricht man von einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Unterbricht das Gerinnsel den Blutfluss, weil es das Gefäß ganz oder fast vollständig verschließt, wird der Herzmuskel von der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen abgeschnitten. Die Konsequenz ist, dass Herzmuskelzellen beschädigt werden und absterben. Die Patienten erleben einen Herzinfarkt. Dies kann zu schweren Komplikationen, wie zu einem unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie), einem kardiogenen Schock oder einem Riss im Herzmuskel führen. Im Allgemeinen sterben ca. 1/3 der Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden an dessen Komplikationen. Wenn Patienten länger als 28 Tage nach dem Herzinfarkt noch leben, verbessert sich deren Prognose deutlich.

Ein Herzinfarkt ist durch eine Kombination spezifischer Symptome definiert

Viele Menschen, die einen Herzinfarkt hatten berichten von

Der Schmerz fühle sich an, als würde einem etwas sehr Schweres gegen die Brust gedrückt werden. Dabei können. Auch wenn diese Anzeichen typisch sind, weisen nicht alle Betroffenen die gleichen Symptome auf. So kann der Schmerz auch eher mild sein und fälschlicherweise für eine Verdauungsstörung gehalten werden. Deshalb ist hauptsächlich das Gesamtbild der Beschwerden wichtig und ausschlaggebend. Bei Frauen äußert sich der Infarkt oft anders. Schmerzen im Brustkorb sind häufig nicht vorhanden. Dagegen klagen auch Frauen über Übelkeit und Atemnot. Ein charakteristisches Zeichen für einen Herzinfarkt bei Frauen ist der zusätzliche Schmerz im Oberbauch.

Wenn Sie oder eine andere Person diese Symptome zeigen, sollten Sie sofort den Rettungsdienst verständigen. Der Arzt wird einen Herzinfarkt bei der Betrachtung der Symptome und der medizinischen Vorgeschichte sowie durch ein Elektrokardiogramm (EKG’s) diagnostizieren. Ein EKG misst die elektrische Aktivität des Herzens. Auch Bluttests geben Aufschluss über einen Herzinfarkt. Ihr Arzt wird Blutproben entnehmen, um zu überprüfen, ob Proteine in Ihrem Blut vorhanden sind, die einen Herzmuskelschaden vermuten lassen. Die Konzentration der Biomarker wie Troponin T, Troponin I, Myoglobin sowie die Creatinkinase (CK-MB) steigt allerdings frühestens rund drei Stunden nach eine Herzinfarkt an. Sollte das EKG keinen Aufschluss geben, kann auch ein Herzultraschall (transthorakale Echokardiografie) durchgeführt werden. Ein Herzkatheter gehört ebenfalls zu den Untersuchungen, die zur Diagnose eines Infarktes nötig werden können. Hierdurch lässt sich erkennen, welches Herzkranzgefäß verschlossen ist und ob Herzmuskel und Herzklappen betroffen sind. Mit Hilfe einer Herzkatheteruntersuchung, während der ein Schlauch über die Beinarterie bis zum Herzen geschoben wird, können außerdem Engstellen gleich behoben werden. Der Arzt wird das Gefäß mit Hilfe eines kleinen Ballons dehnen (Ballondilatation, PTCA= Perkutane transluminale koronare Angioplastie) und oft auch einen sogenannten Stent – ein kleines Metallgerüst – platzieren, um die betroffene Koronararterie offen zu halten. Möglicherweise erhalten Sie auch eine Bypass-Operation. Nach einem Herzinfarkt werden Sie im Krankenhaus eine notfallmäßige Behandlung bekommen, um den Schaden an Ihrem Herz zu begrenzen und künftige Komplikationen zu verhindern.

Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes

Wie bereits erwähnt, ist die koronare Herzerkrankung die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt. Es existieren verschiedene Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die koronare Herzerkrankung zu entwickeln. Diese sind unter anderem:

Auch muss erwähnt werden, dass Herzinfarkte nicht immer durch eine Blockade der Herzkranzgefäße hervorgerufen werden. Es ist ebenfalls möglich, dass der Herzinfarkt durch ein Verkrampfen oder ein spontanes Zusammenziehen der Herzkranzgefäße verursacht wurde. Bestimmte autoimmune Gerinnungsstörungen können ebenfalls einen Herzinfarkt auslösen.

Wie man künftigen Herzinfarkten vorbeugen kann

Nachdem Sie sich von einem Herzinfarkt erholt haben oder wenn Sie die Diagnose der koronaren Herzkrankheit erhalten haben, ist es notwendig, dass Sie Dinge verändern, um einen ersten oder erneuten Infarkt zu vermeiden. Es ist dringend geraten, Ihren Lebensstil entsprechend anzupassen. Das Rauchen aufzugeben, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen, kann das Risiko beispielsweise deutlich verringern. Nach einem Herzinfarkt und meist auch bei einer KHK, wird Ihnen Ihr Arzt dazu raten, mehrere Medikamente einzunehmen, um das Risiko zu verringern.

Mit MyTherapy sorgenfrei durch den Alltag

Herzinfarkte sind medizinische Notfälle, die viele Patienten das Leben kosten. Deshalb ist es sehr wichtig, besondere Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um Herzinfarkte zu verhindern. Vor allem wenn Sie an der KHK leiden oder bereits einen Herzinfarkt hatten, müssen Sie in Zukunft besonders Acht geben. Unter diesem Gesichtspunkt bietet die MyTherapy-App wertvolle Unterstützung für Patienten. Sie erstellt Tablettenerinnerungen, die Ihnen dabei helfen können, Medikamente wie ACE-Hemmer und Betablocker oder ASS einzunehmen.

Darüber hinaus kann MyTherapy den Fortschritt der Behandlung und den allgemeinen Gesundheitszustand der Patienten (z.B. Gewicht, Blutdruck, Cholesterinwerte) durch ein integriertes Gesundheitstagebuch erfassen. Zusammen können sich Patienten und Ärzte das Gesundheitstagebuch ansehen, um die Effizienz des Therapieplans zu messen und das Risiko eines Herzinfarktes abschätzen. Daraufhin kann die Therapie angepasst werden. Zusätzlich zu diesen Funktionen kann MyTherapy die Patienten an ihren nächsten Arzttermin erinnern.

In ihrer Kombination machen diese Funktionen die App zu einem wertvollen Begleiter, um Ihr Herzinfarktrisiko zu senken und einem erneuten Infarkt vorzubeugen. Damit erfüllt die App den Zweck, der ihr von ihren Machern zugedacht wurde: Sie gibt Patienten ein beruhigendes Gefühl in Bezug auf ihre Gesundheit und verhilft Ihnen zu einem Leben mit weniger Sorgen.

Quellen: